18.07.2016 Speedrekord Piz Bernina

Nachdem wir letztes Jahr (mit Micha Steiner) nicht gerade die besten Bedingungen bei unserem Rekord hatten und einige ziemlich knapp an die 5h Marke kamen wollte ich unbedingt noch einmal eine schnelle Zeit von Pontresina über den Bianco Grat auf den Bernina Gipfel machen. Micha hatte leider keine Zeit und so versuchte ich es einfach mal alleine. Diesmal nahm ich auch gar kein Seil mit, die Abseilstellen sollten schon machbar sein zum Abklettern.

11.12.2016 Schrammacher Nordwand mit Daniel Spitzl

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Weil die Verhältnisse so gut sind diesen Herbst gleich noch einmal. Dieses mal allerdings vom Auto und mit weniger Material. 
2 Eisschrauben, 3 Friends und einen 30m Halbseilstrang reichten völlig aus. Leider machten wir beim Zustieg einen kleinen Fehler: Wir wollten vom Tal aus direkt unter der Wand zusteigen, was eigentlich auch die schnellere Variante ist, nur leider haben wir den hüfttiefen Bruchhharsch nicht mit ein berechnet. So wurde der Zustieg zum schwersten Teil der Tour, doch nach gut 2h waren wir dann doch endlich unter der Wand. Die 70m Verschneidung stieg ich dann gleich am laufenden Seil vor, am 2. Felsriegel übernahm dann noch kurz Daniel die Führung, danach gaben wir das Seil weg und pickelten genüsslich die restliche Tour zum Ausstieg. Weil wir so früh dran waren ging es dann gleich noch weiter zum Gipfel den wir nach nicht einmal 5h vom Auto weg erreichten. Gar nicht so schlecht, dafür dass wir uns keinen Stress machten und unten gesichert haben. Der Abstieg verlief auch problemlos und nach nicht ganz 8h waren wir schon wieder im Tal.


 

19.12.2016 Zwölferkogel Nordwand "Plan B" (WI4, M5-) Solo:2016 12 19 Zwoelferkogel NW min

Die Route bin ich vor etwas mehr als einem Jahr schon einmal mit David geklettert und nachdem man im Moment nicht viel machen kann außer auf Kunstschneepisten zu trainieren, dachte ich mir ein schnelles Training kann ich auch in der Wand machen.
Nach ca. 25min war ich bereits am Einstieg vom Wasserfall, wo die Kletterei begann. Die Wand selbst war dann zwar recht trocken aber mit guter Spur. Alles verlief recht problemlos und nach 1h30min vom Auto erreichte ich bereits den Ausstieg. Abgestiegen bin ich dann über den Nordgrat und nach gesamt 2h20min war ich wieder beim Auto.


 

27.11.2016 Lüsener Fernerkogel Nordwand (600m, WI4+, M6) Erstbesteigung mit Simon Messner:

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Im Jänner 2016 ist mir diese Linie durch die Nordwand des Lüsener Fernerkogel das erste mal aufgefallen. Weder im Internet oder in Bücher habe ich irgendetwas darüber gefunden, und nach mehreren Recherchen stellte sich tatsächlich heraus, dass noch niemand durch diese Wand geklettert ist.
Im November zeigte ich Simon ein Foto dieser Wand, er meinte sofort, wir sollten zumindest mal rein schauen und versuchen ob es geht. Mit genügend Material für einen eventuellen Rückzug ging es dann rein, dabei rausgekommen ist eine wunderschöne Eis/Mixedtour! Zuerst einige durchaus steile Längen im Eis, gefolgt von 2 anspruchsvollen Mixedlängen und zum Abschluss die lange Schneepleise mit Nordgrat zum Gipfel!

Alle wichtigen Informationen gibt es auf: http://www.bergsteigen.com/eisfall/tirol/stubaier-alpen/luesener-fernerkogel-nordwand
An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an meinen Kletterpartner Simon!


 

26.12.2016 Wildgall NO-Wand "Gietl/Oberbacher"

 

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Schon länger wollte ich einmal den Biancograt mit Ski befahren. Durch den feuchten Juni sollte oben noch viel Schnee liegen und somit sollte es keine blanken Stellen geben, das Wetter sollte auch passen und so fuhr ich um kurz vor 1 von zu Hause weg. Nach gut 2h war ich dann auch schon am Bahnhof in Pontresina und um 3.30 startete ich dann mit dem Mountainbike los. Die ersten 8 km ins Val Roseg brachte ich flott hinter mir und so ging es mit den Laufschuhen und Ski und Schuhe am Rucksack weiter bis der Weg zum Biancograt auf den Gletscher trifft.

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Der Veranstalter lud mich zu deisem wunderschönen Rennen nach Griechenland ein, es ging von Dion auf Meereshöhe bis unterhalb des Olymps auf 2800m und anschließend runter nach Litochoro. Das Rennen war 43,7km lang, mit 3400hm bergauf und 3100 bergab, technisch nie schwierig aber bis auf die ersten 4km auch nie richtig schnell. Da ich großen Respekt vor diesem Rennen hatte, besonders von der großen Hitze, startete ich sehr langsam und lief die ersten 2h auf der 5. Position.