Weltcup Diablerets (französisch Schweiz)

 

Mit großen Erwartungen waren wir in die Westschweiz gefahren. Auf Grund der Erfahrung mit Rennen und des großen Stellenwertes des Skitourenalpinismus in der Schweiz darf man sich im Normalfall auf perfekt organisierte Rennen freuen. Les Diablerets war ein Skandalrennen im Individual, das Quartier als solches nicht zu bezeichnen.

Individual: nicht abgesicherte Gefahrenstellen, zu enge Kurven, herausstehende Zaunpfähle, es war unglaublich. Meine Teamkollegen Alex Fasser und Martin Weisskopf waren in einen Massensturz verwickelt, ich fuhr auf einmal in ein Loch. Bei mir der Schuh zerbrochen, bei Martin Weisskopf ebenfalls, bei Alex Fasser der Ski entzwei…Nasenbeinbrüche und Prellungen waren die Folge. Martin schaffte es dennoch als respektabler 18.ter ins Ziel!

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Vertical: schnelle, mittelsteile 600 HM, der Spanier Kilian Jornet lief fast durch (Siegerzeit 22.51 Minuten). Ich war noch nie so knapp am Sieger und dem Schnellsten der Espoirklasse (wie immer Toni Palzer, 23.16, Gesamt 6. Platz) dran. Mit 25.35 Minuten 2,44 hinter Jornet, 2.19 Minuten hinter Palzer. Und: dennoch nur Gesamtplatz 38 und Espoirplatz 8, die Leistungsdichte ist unglaublich. 26. Alex Fasser, 33. Martin Weisskopf, 40. Daniel Zugg (10. Espoir).

 

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