Dolomitenmann 2013: ein Erlebnis!

Erstmalig nahm ich beim Dolomitenmann teil, der mittlerweile einen der Höhepunkte im jährlichen Sportkalender Österreichs darstellt. Die Schätzungen gingen auseinander, aber mindestens 30.000, manche sprechen von bis zu 45.000 Zuseher, verfolgten den Teambewerb. Der aus den Disziplinen Berglauf, Paragleiten, Kajak und Mountainbike besteht.

 

 2013_09_07_Dolomitenman_1.JPG
 2013_09_07_Dolomitenman_2.JPG

 

Ich hatte das Glück, in letzter Sekunde in eines der Profiteams (41 Profi-, 81 Amateurteams) zu rutschen, da in dem Team radsportszene.at Ausserland der ursprünglich vorgesehene Bergläufer Harald Lemmerer ausfiel. Mit Johannes Nister (Paragleiten), Peter Schwarzkogler (Kajak) und Matthias Grick (Mountainbike) war ich einem starken Team vertreten. Mit der Gesamtzeit von 4.38,11 Stunden belegten wir den 23. Gesamtrang unter den 121 Teams. Das war sehr gut, eine bessere Platzierung wäre durchaus möglich gewesen, aber Johannes und Peter hatten in einigen Situationen nicht das Glück auf ihrer Seite, Matthias radelte hervorragend.

 

 

Und mit meiner Berglaufleistung war ich relativ zufrieden. 1.35 Stunden benötigte ich für die rund 12 Kilometer lange, knapp 2000 Höhenmeter führende Strecke von Lienz zum Kuhbodentörl (2.441 Meter hoch). Das ergab den 17. Platz, die Top 20 waren inmitten der absoluten Berglaufweltklasse das Ziel. Noch nie bestritt ich einen Wettkampf vor derart vielen Zusehern, teilweise lief man zwischen 3er- und 4er-Menschenketten durch, die uns phantastisch anfeuerten. So etwas kennt man bei uns normalerweise nur von der Tour de France, Giro d’Italia oder von den wichtigsten Rennen im Skibergsteigen in den Westalpen. Die Bilder sprechen Bände…

 2013_09_07_Dolomitenman_3.JPG

 2013_09_07_Dolomitenman_4.JPG

 

Auch das „drum herum“ vor und nach dem Rennen dokumentiert den Stellenwert der Veranstaltung. Fazit: ich war dabei und möchte mich bei meinen Teamkameraden für den tollen Teamspirit bedanken. Weitere Infos, Videos, Ergebnislisten: www.dolomitenmann.com

Danke an die befreundeten Fotografen für die Zurverfügungstellung der Fotos: Alexander Lugger, Martin Walder.