Erlebnis Zugspitzlauf: 4. Platz unter fast 1.000 Startern!

Vorne weg: es ist wahrscheinlich mein bisher bestes Rennen, Skibergsteigen und Berglauf zusammen gefasst.

Ursprünglich hätte es über knapp 18 Kilometer mit 2.235 Höhenmeter gehen sollen.
Wegen des noch immer vielen Schnees musste das Rennen verkürzt werden, Ziel daher beim Sonnalpin
nach 16,5 Km und 1.700 Hm.

Rennverlauf: ich startete von der ersten Reihe und das hohe Tempo des Keniaers Kosgei konnte keiner halten.
Er war bald „weg“. Ich lag am 7. Platz über die Ehrwalder, Hochfelder Alm und beim Gatterl.
Dann begann ich bei den Bergab- und Bergaufpassagen aufzuholen. Es lief immer besser: ich überholte den Sechsten,
Fünften, hatte den Dritten und den mittlerweile völlig „eingegangenen“ Kosgei auf dem zweiten Platz kurz vor dem Ziel
schon in Sichtweite, nur Sieger Michael Barz war außer Reichweite. Leider ging es nicht auf den Gipfel und
daher war ein durchaus mögliches Vordringen auf den zweiten Platz nicht mehr gegeben.

Dennoch: ich bin sehr zufrieden, mit meiner 1.52er-Zeit nur zwei Minuten hinter dem Sieger Michael Barz.
Damit als Vierter bester Österreicher und so knapp wie ich war schon einige Jahre kein Österreicher mehr hinter
dem Sieger ins Ziel gelaufen.

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Der Lauf selbst ist ein Erlebnis, aber durch die kommerzielle Ausrichtung des Veranstalters kann man natürlich
einiges hinterfragen: fast € 100,-- Nenngeld und für einen Betreuer ist nicht einmal eine Bahnkarte dabei…schlechte Pressearbeit,
die Presse in Österreich hatte nicht einmal mein Ergebnis erfahren, so war auch die Resonanz für meine Leistung in der Heimat
leider sehr mäßig.

Aber das kann die Freude über diesen Tag und die Vorfreude auf den Eiger-Bergmarathon am 20. 7. (über 50 Km und über 3.000 Hm)
keineswegs trüben. Und zum Abschluss: ein Dank noch an meinen Bergsportfreund Sebi und meinen Papa für das Betreuen
entlang der Strecke, sowie an Uli für die Fotos.

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