ÖM Matrei…

Super organisiertes Rennen, hochalpin, Spitzkehrenorgien, schwierige Abfahrten, alles was sich der komplette Skibergsteiger wünscht, bot die Hohe-Tauern-Trophy. Ich war sehr optimistisch, an meine Leistungen vom März anschließen zu können. Dass Fasser, Weißkopf, Herrmann und Kals sportlich zur Zeit für mich nicht erreichbar sind, wusste ich, aber ab Platz 5 wollte ich in der ÖM schon mitkämpfen.

Dieses Ziel war realistisch, betrachte ich den hervorragenden sechsten Platz in der ÖM von Daniel Aschbacher , denn ich im Ahrntal als auch bei der Gilferttrophy  auf Distanz halten konnte. Eine Minute dahinter Martin Islitzer, mit dem ich mich schon die ganze Saison konkurriere. Aber hätte, wenn, und aber. Nach gutem Start bekam ich schlichtweg schon bei der Grünseehütte nach 700 Höhenmeter keine Luft mehr, war völlig zu. Es ist mir ein Rätsel, warum auf sehr guten Rennen Bewerbe folgen, bei denen ich schlichtweg zur Hälfte schon völlig erledigt bin.

Das muss analysiert werden, denn nächste Saison möchte ich schon mein Potenzial ausnützen. Dann ist auch der Maturastress mit der Doppelbelastung Beruf vorbei.

Getröstet habe ich mich mit einigen tollen Touren mit guten Bergkollegen, wo ich nach der Bearbeitung demnächst einige Fotos auf die Website stellen werde: Hinterer Daunkopf mit Mutterberger Seespitz (Stubaital), Aufstieg und Abfahrt Weissseespitze Nordwand, Piz Bernina waren lässige Bergerlebnisse.

Das Nordketten-Quartett wollte ich als Saisonschluss bestreiten, aber anfangs der Woche habe ich mir beim Laufen am hinteren, linken Unterschenkel eine ordentliche Rissquetschwunde über 15 Zentimeter zugezogen. Einen Schuh über den Knöchel zu tragen, unmöglich, frühestens Mitte, Ende nächster Woche kann ich wieder einen Tourenskischuh anziehen. Damit hat sich automatisch gleich eine Erholungsphase ergeben…