2/3 ein Superrennen, dann kam der Hammer!

Marmotta-Trophy, eines meiner Lieblingsrennen. Das Martelltal ein Skitoureneldorado der Extraklasse, die Strecke stets sehr anspruchsvoll in Aufstieg und Abfahrt… 2013_Marmotta_3.jpg
2013_Marmotta_2.png Nachdem mich unter der Woche kurzfristig ein Magendiesel niedergestreckt hatte, fühlte ich mich Freitag fit, dachte, die Muskulatur sei vom Olympus-Abenteuer erholt. Und der Auftakt zum Rennen über 1.900 HM (in 2 Runden) bestätigte mich. Ich konnte mich in der zweiten Gruppe festsetzen, wie schon in Cima d’Asta war ich einer Gruppe gelegen, mit der ich erst seit kurzem mithalten kann. An der Zufallhütte vorbei gab es eine tolle Anfeuerung von Sistranser Skitourengehern (mein Vater war auch dabei), die die tollen Verhältnisse einige Tage nützten und auf der Zufallhütte stationiert waren. Da lag ich auf Platz 15, nach der ersten Abfahrt auf Platz 13. Diesen Platz konnte ich halten…und ab ging es in die zweite Runde. Noch immer war ich voller Tatendrang, die Plätze 8 bis 12 hatte ich noch in Sichtweite, etwas spekulierte ich in Richtung Top Ten. Als wir das zweitemal an der Zufallhütte vorbeikamen und dort den steilen Hang wieder absolvierten, lag ich immer noch auf Platz 13. Der Rückstand war nicht allzu groß: etwas mehr als 6 Minuten auf den Führenden und späteren Sieger Kuhar, knapp 6 Minuten auf Alex Fasser, gut 1 Minute auf Jakob Herrmann, knapp zwei Minuten vor meinem Teamkollegen Martin Islitzer-

Nun, ihn erwischte der Hammer als Ersten, er gab auf, und auf den letzten 700 Höhenmetern war ich dran…wir beide machten die Erfahrung, dass man ein Rennen über 3.000 Höhenmeter von der Vorwoche als Jungspund offensichtlich nicht in einer Woche wegstecken kann. Ich ging das Rennen fertig, fiel auf den 19.Platz zurück, verlor rund 7, 8 Minuten an Zeit. Schade: aber ich bin einer Topform, nur die zweimalige hohe Belastung innerhalb einer Woche war zu viel. Da haben die Teamkollegen von Isi und mir, Martin Weißkopf und Dani Rohringer, mehr Weitblick bewiesen…sie waren nicht dabei. Nun freue ich mich auf die ÖM am 6. 4. in Matrei. Das Dolomiti di Brenta am kommenden Wochenende lasse ich nicht gerne aus, aber eine Pause ist wohl notwendig.

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