Gilferttrophy 

FORMAUFBAU HAT GEKLAPPT!

2013_02_24_Gilferttrophy1.JPG Nachdem ich völlig unzufrieden mit meiner Form war und meine Leistungen sicher nicht meinem Vermögen entsprochen haben, hatte ich eine dreiwöchige Rennpause mit einem kurzfristigen Wiederaufbautraining absolviert (Trainingsplan abgesprochen mit Andrea Hofmann). Und das hat funktioniert, konnte ich heute doch mit sehr starken Aufsteigern, die auch österreichweit vorne dabei sind, gut mithalten.

Die Gilferttrophy ist mittlerweile schon ein traditionsreiches Rennen des WSV Weerberg, dass mit stets mit mehr als 100 TeilnehmerInnen aufwarten kann. Es gibt eine kurze (980 HM) und lange Strecke (1.620 HM, 8,3 KM), für letztere entschied ich mich. Trotz eines Seitenstechens so nach 20 Minuten, das mich an die 15 Minuten plagte, war ich vorne dabei. Überlegen der Ötztaler Armin Neurauter, der mit einer Fabelzeit von 1.20 einen neuen Streckenrekord fixierte.

Ich kämpfte um den zweiten Platz mit Roberto deSimeoni (musste später wegen Rückenbeschwerden aufgeben), dem Zillertaler Manfred Holzer, Richard Obendorfer, Daniel Aschbacher und Marian Staller. Letztlich konnte ich Holzer und Obendorfer nicht halten, aber mit 1.24.23,1 Stunden (Holzer 1.22, Obendorfer 1.23) konnte ich den vierten Platz erzielen. Wenn ich so einige Aufstiegszeiten von Neurauter,2013_02_24_Gilferttrophy.JPG Holzer oder Obendorfer (gewann vor zwei Wochen in Zell am See vor dem starken Nationalteamkollegen Hermann Jakob) in diesem Winter betrachte, bin ich mit dem geringen Rückstand zufrieden.

Der Gilfert ist ein bekannter Skitourenberg mit einer rassigen Abfahrt…da hätte ich mir natürlich gewünscht, dass zum Rennen die Abfahrt noch dazu gehört hätte. Nun freue ich mich auf die nächsten Rennen, wahrscheinlich wird’s die Ramskull-Trophy in Gargelen (Vorarlberg) sein, die mit einer hochalpinen Klettereinlage und einer anspruchsvollen Abfahrt aufwartet.